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Der Online-Handel mit Restposten

15. Februar 2011

Gewinnchancen für engagierte Händler

Erfolg und Gewinne eines Handelsunternehmens im Internet hängen zu einem großen Teil davon ab, zu welchen Konditionen der Händler seine Waren und Produkte einkauft. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass Internet-Verkäufer einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Arbeitszeit mit der Recherche nach günstigen Anbietern, mit Preisvergleichen, mit Verhandlungsgesprächen und mit Marktbeobachtungen verbringen. Während die erfolgreichen Teilnehmer am konventionellen Online-Handel hierbei vor allem versuchen möglichst nahe an der Herstellungsquelle einzukaufen, um die Preisaufschläge von Groß- und Zwischenhändlern zu umgehen, kennt der E-Commerce eine zunehmend boomende Branche, die ihre Warenbestände vorrangig aus dem Bereich der Restposten und Sonderposten bezieht. Hierbei handelt es sich um Produkte, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr für den regulären Verkauf durch ihren ursprünglichen Besitzer geeignet sind. Wer hier nun unmittelbar an defekte Ware oder Elektroschrott denkt, der muss sein Bild über diesen Handelsbereich korrigieren. Der Grund, eine Ware zu einem besonders günstigen Preis abzugeben liegt in den meisten Fällen nämlich nicht in der Ware selber sondern vielmehr in den Rahmenumständen begründet.

Einige Beispiele für mögliche Quellen von Restposten machen die Branche und ihre Produktbeschaffung transparenter. Hier werden beispielsweise Produkte angeboten, die an eine bestimmte Saison oder an eine bestimmte Mode gebunden sind. So lässt sich ein Badeanzug ebenso wenig im tiefen Winter wie ein weihnachtliches Kerzenset im Hochsommer im regulären Handel verkaufen. Gleiches gilt für eine Modekollektion aus der Vorsaison, wenn die neuen Modelle bereits am Markt verfügbar sind. Die Produkte selber werden dabei durch ihre mangelnde Aktualität keineswegs schlechter und erfreuen unter den Käuferschichten vor allem die Schnäppchenjäger, die es in Kauf nehmen, ein nicht mehr ganz aktuelles Produkt zu kaufen, wenn dafür der Preis besonders günstig ist. Weitere Beispiele für Produkte, die vorrangig im Bereich des Restpostenhandel angeboten werden, sind Chargen aus Fehlproduktionen, Konkurswaren, Artikel aus Rücksendungen und Stornos oder Produkte, die aufgrund technischer Neuerungen oder größerer Modellwechsel besonders günstig verkauft werden. Wer sich als Online-Händler auf diesen Verkaufsbereich spezialisiert, den erwarten ausgezeichnete Aussichten auf überdurchschnittliche Gewinne. Allerdings sollte man sich nicht gänzlich unerfahren an den Einkauf von Restposten und Sonderposten wagen. Wer hier wirklich günstig einkaufen will, der muss sich mit den Produkten, ihrer Qualität, ihrem Zustand und ihren Marktchancen gut auskennen, um keine Verluste zu riskieren.

Um sowohl Einsteigern als auch fortgeschrittenen Online-Händlern einen Einblick in den Handel mit Sonderposten und Restposten zu vermitteln, hat das bekannte Online-Magazin Auktionsideen in seiner aktuellen Ausgabe (Februar 2011, Nr. 88) diesem Thema einen Schwerpunkt gewidmet. Interessierte Leser erfahren hier Schritt für Schritt wo Restposten entstehen, wie man davon erfährt, wie man Waren innerhalb von kurzer Zeit zutreffend beurteilt und welche rechtlichen Bedingungen in diesem speziellen Handelsbereich gelten. Die Lektüre des Magazins bereitet ambitionierte Internet-Verkäufer sorgfältig auf ihren eigenen Start im Verkauf von Restposten und Sonderposten vor und vermittelt hierzu alle relevanten Informationen in verständlicher und praxisgerechter Form. Die gut recherchierten Berichte und Abhandlungen entstanden unter Mitwirkung von Stefan Grimm, dem Gründer der B2B-Handelsplattform RESTPOSTEN.de. Ergänzt werden die Artikel von sorgfältig erarbeiteten Listen mit relevanten Fachmessen und bewährten Einkaufskontakten, so dass Leser unmittelbar nach der Lektüre damit beginnen können, ihre Möglichkeiten im Handel mit Restposten zu recherchieren und zu analysieren.



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