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50 schwerwiegende Fehler im Online-Handel

16. Dezember 2011

50 schwerwiegende Fehler im Online-Handel: Erkennen, verstehen, vermeiden

In Deutschland machen sich immer mehr Menschen selbständig. Die Gründe für den Wunsch nach dem eigenen Unternehmen sind vielfältig. Während viele Existenzgründer sich nach mehr Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung sehen, geht es anderem um Sicherheit und Schutz vor drohender Arbeitslosigkeit. Wieder andere wollen Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren oder ihre Einkommenssituation verbessern. Im Jahr 2010 haben mehr als 930.000 Menschen in Deutschland eine selbständige Tätigkeit aufgenommen. Mehr als 15 Prozent der Gründer und angehenden Unternehmer entschieden sich dabei für ein unternehmerisches Konzept im Bereich des Handels. Häufig steht bei einer solchen Existenzgründung der Onlinehandel im Vordergrund. Die hohe Anzahl an Neugründungen ist ein gutes Zeichen für die Wirtschaft und belegt, dass Deutschland über eine aktive und engagierte Gründerszene verfügt. Allerdings haben diese positiven Nachrichten auch eine Kehrseite: Rund 32 Prozent der neu gegründeten Unternehmen in Deutschland überleben nämlich nicht die ersten drei Jahre am Markt. Wenn eine Existenzgründung im Online-Handel vorzeitig scheitert, dann liegt das meist daran, dass dem Gründer ein oder mehrere schwerwiegende Fehler unterlaufen sind. Um einen solchen Schaden von dem eigenen Unternehmen fern zu halten, sollte man sich während der Planungs- und Vorbereitungsphase umfassend mit den häufigsten Fehlerquellen im Onlinehandel beschäftigen, aus den Fehlern der anderen lernen und diese für das eigenen Unternehmen konsequent vermeiden.

Eine Analyse der häufigsten Fehler bei der Existenzgründung zeigt, dass sich hier immer wieder dieselben Quellen für Irrtümer, Fehleinschätzungen und Patzer ergeben. Dies beginnt bereits bei der Entwicklung einer Geschäftsidee. Gründer müssen hierbei zwar einerseits von ihren persönlichen Vorlieben, Kenntnissen und Fähigkeiten ausgehen, dürfen es aber nicht versäumen, ihre Konzepte rechtzeitig auf Durchführbarkeit und Marktchancen zu überprüfen. Wer gegenüber eigenen Ideen „betriebsblind“ wird oder zu hartnäckig an einer einmal gefassten Idee festhält, der riskiert ein vorzeitiges Scheitern am Markt. Sowohl inhaltlich als auch wirtschaftlich muss ein geschäftliches Konzept im Vorfeld sorgfältig und umfangreich geplant werden. Hierzu zählt auch die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Vorhandene Defizite müssen hierbei frühzeitig erkannt und durch Weiterbildung oder die Einstellung von Personal reduziert werden. Dabei sollte man sich in der wichtigen Planungsphase möglichst auf wesentliche Aspekte konzentrieren und sich nicht in der detaillieren Planung von Nebensächlichkeiten verlieren. Im Rahmen der finanziellen Planung ist es wichtig, keine wesentlichen Kostenquellen unberücksichtigt zu lassen. Wer sich sein Geschäftsmodell „schön rechnet“, der wird spätestens dann scheitern, wenn sich das Konzept nicht nur auf dem Papier sondern am Markt bewähren muss. Viele Existenzgründer berücksichtigen bei der wirtschaftlichen Planung die Kosten für den eigenen Lebensunterhalt nur unzureichend, versäumen es, sich über staatliche Förderungsmöglichkeiten zu informieren oder scheitern bei der Erstellung eines Businessplans an mangelnden Kenntnissen.

Neben den verschiedenen Fehlerquellen, die während der Planungs- und Vorbereitungsphase einer Existenzgründung im Online-Handel zu nachteiligen Spätfolgen führen können, müssen junge Unternehmer auch in der Startphase ihres Unternehmens mit Umsicht, Aufmerksamkeit und Sorgfalt ans Werk gehen. Häufig unterlaufen Gründern Fehler im Rahmen einer optimalen Betreuung von Kunden und Interessenten. Wichtig ist hierbei, dass man auf Rückfragen, Reklamationen und Probleme möglichst zeitnah und im Sinne des Kunden reagiert. Dieser sollte sehr einfache Möglichkeiten erhalten, mit den Mitarbeitern des Shops in Kontakt zu treten. Um das Volumen an Rückfragen möglichst gering zu halten, kommt es auf lückenlose Informationen im Shop an. Versäumnisse führen hier zu einem Übermaß an Support-Arbeit gegenüber den Besuchern. Ebenso ist eine unzureichende Versandperformance eine häufige Ursache für negative Geschäftsergebnisse.

Da Existenzgründer im Online-Handel immer wieder an den selben Fehlern scheitern, hat sich das renommierte Online-Magazin INTERNETHANDEL (www.internethandel.de) in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 98, 12/2011) umfassend mit diesem Thema beschäftigt. Geordnet nach zehn aussagekräftigen Fehlerquellen werden hier die 50 schwerwiegendsten Fehler im Onlinehandel in verständlicher Form vorgestellt und erklärt. Interessierte Leser erhalten gleichzeitig viele praktische Hinweise und Tipps, die bei der Vermeidung von Fehlern helfen und so die Erfolgsaussichten eines neu gegründeten Unternehmens erheblich steigern. Der Heftschwerpunkt richtet sich dabei aber nicht nur an „frisch gebackene“ Unternehmer und junge Gründer. Auch erfahrene Online-Händler finden hier viele Ratschläge, mit denen sie ihre bestehenden Shops optimieren und gegen systematische Verluste schützen können.



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